LRS - Förderung

In dem Runderlass des Kultusministeriums über die „Förderung von Schülerinnen und Schülern bei besonderen Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und Rechtschreibens (LRS)“ vom 19.7.1991 wird erklärt, dass für alle Schülerinnen und Schüler, „bei denen besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens beobachtet werden“, „besondere schulische Fördermaßnamen notwendig“ sind. 

 

Werden bei einem Kind Schwierigkeiten im Lesen und/oder Rechtschreiben erkennbar, so leitet die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer  oder entsprechende Fachlehrer der Klasse im Bereich der Sprache gezielte Fördermaßnahmen in der inneren Differenzierung, d.h. innerhalb des Klassenverbandes, ein. 

Darüber hinaus kann eine zusätzliche Förderung notwendig werden. Diese wird an unserer Schule in Form von Lese- und Rechtschreibkursen für die 2. bis 4. Jahrgänge in der äußeren Differenzierung in einer dafür vorgesehenen Fördergruppe angeboten. Ansprechpartnerin hierfür ist Frau Kindermann. Die Fördergruppe umfasst bis zu sechs Kinder.

 

In dieser Fördergruppe arbeiten wir mit dem Marburger Rechtschreibtraining. Dieses wird von zahlreichen Pädagogen und Psychologen in der ambulanten Therapie von Legasthenie verwendet. Im Marburger Rechtschreibtraining werden zahlreiche Rechtschreibregeln schrittweise eingeübt und wiederholt trainiert. Eine Stärke des Marburger Rechtschreibtrainings liegt darin, dass allgemeine Lösungsstrategien vermittelt werden, sodass die Kinder ihr Wissen auch auf ähnliche Rechtschreibprobleme übertragen können. Durch kleinschrittiges Arbeiten in motivierenden Aufgabenformen wird eine Überforderung vermieden und die Kinder können Erfolgserlebnisse verbuchen. Ziel ist es letztendlich, mit der Verbesserung der Rechtschreibkompetenz auch gleichzeitig eine Stärkung des Selbstwertgefühls herbeizuführen.